Bewegung im Alltag

Wenn der Alltag nicht wäre, könnte das Leben so schön sein…
So, Butter bei die Fische:
Wie bekomme ich ein wenig mehr Bewegung in den Alltag, ohne gleich ein komplettes Training nach Plan absolvieren zu müssen? Außerdem hab ich keine Lust, mich zuerst noch in Trainingsklamotten zu schmeißen oder eine Matte zu suchen und zu entstauben und ähnliches.
Vorweg: Man muss nicht gleich „Sport“ betreiben. Also Sport im Sinne von Sport. So mit Schweißflüssen und IronMan. Sport hat verdammt viele Vorteile und ich bin überzeugt, auch du kennst sie. Sonst würdest du diese Seite nicht lesen 😉
Also spare ich mir die Aufzählungen und sage: Wenn du ein wenig mehr Bewegung in deinen Alltag gebracht hast, dann wirst du hinterher SO stolz auf dich sein!

Ach und bevor ich es vergesse: Du darfst und kannst und sollst gerne den folgenden Text kopieren und verschicken und so. Ich freu mich allerdings echt darüber, wenn du mich als Urheber nennst!

Mehr Bewegung im Alltag

  • Mehr Wege zu Fuß erledigen: 

Nimm einen Rucksack mit, so hast du das zu tragende Gewicht (egal, wie wenig es ist) gleichmäßig verteilt.
Ein weiterer Vorteil des Rucksacks: Du hast die Hände frei und kannst die Hände zu Fäusten ballen und im Wechsel ganz gestreckt halten (oder Brasils oder Gewichte in die Hände nehmen) und einfach mitschwingen lassen. Bau hin und wieder einige große Schritte ein und schwinge die Hände (oder Brasils/Gewichte) bewusst mit. Achja, einige Schritte rückwärts gehen ist auch mal was anderes 😉

  • Beschupse dich selbst in positivem Sinne:

Verbiete dir deinen Naschkram nicht komplett, wenn du ohne nicht mal testweise (!) für 4 Wochen leben kannst. Steige auf zucker-/kohlehydratärmere Varianten um (75%Schoki statt Nougat, Schweinekrusten statt Chips) und besorge die winzigste Menge, die du als Einzelpäckle bekommen kannst.
Mach es dir nun unbequem und deponiere diese Sachen ganz weit weg von dir. Im Keller oder in der Garage…
Einzige Regel: Du holst dir immer nur ein einziges Stück und das wird erst dort genascht, wo du Lust drauf bekommen hast. Z.B. beim Filmgucken aufm Sofa…

  • Mach aus Haushaltsaufgaben ein Workout:

— Staubsaugen: Mach tiefe Ausfallschritte, 5x jede Seite in jedem Raum (ja, auch der Flur zählt als Raum).

— Wäsche aufhängen: Bei jedem einzelnen Wäschestück (jede Socke einzeln!) machst du einen breiten Ausfallschritt zur Seite und anstatt dich zu bücken machst du eine tiefe Kniebeuge.

— Fenster putzen: Im oberen Fensterbereich bleibst du im Wechsel auf einem Bein stehen, im unteren Fensterbereich Kniebeuge machen oder aber, das ist schwerer, in den beidseitigen Kniestand runter.

— Bad/Klo/Spüle schrubben: Geh in eine passend tiefe Kniebeuge und bleibe dort so lange, bis das Klo/Waschbecken/wasauchimmer fertig ist.

— Abspülen/Kochzutaten schneiden: Auf ein Bein stellen und das Knie etwas tiefer als bequem beugen und so lange in dieser Position bleiben, wie du für ein Teil zum Abspülen/Schnibbeln benötigst. Immer die Beine abwechseln, bis deine Aufgabe erledigt ist.

— Tisch abwischen: Mach das mal mit der anderen Hand als sonst 😉
Dreh dich seitlich zum Tisch und wische den Bereich, der mit weit ausgestrecktem Arm und zur Seite gebeugtem Oberkörper noch möglich ist. Den Oberkörper nicht drehen! Immer wieder mal die Seiten wechseln.

— Einkäufe reintragen: Keine Taschen und Tüten, sondern nimm immer so viel, wie du mit beiden Händen tragen kannst. Nach Möglichkeit streckst du beide Hände geradeaus vor dich und trägst dort das Gewicht. Achte auf eine fast übertrieben gerade Rückenhaltung. Lass dich von Treppenstufen nicht irritieren, halte die Arme trotzdem wie ein Zombie vor dich gestreckt.

 

Das sind einfach mal Ideen. Wenn dir noch was einfällt, was richtig gut hierzu passt, dann schreib mir bitte eine Mail an info@xxl-in-bewegung.de